Krankenpflegeverein Dalkingen

Die größte Solidaritätgemeinschaft in Dalkingen und Weiler für Jung und Alt


Eine Mitgliedschaft, die sich lohnt!

Es gibt viele Gründe dafür:

  • Garantierte Versorgung durch die Sozialstation
  • Günstiger Mitgliedsbeitrag
  • Sie haben einen Ansprechpartner vor Ort
  • Wir sind eine Solidargemeinschaft für Jung und Alt


Aktuell

  • Neu bei uns: Pflegehilfezuschuss für Mitglieder mit Pflegestufe. Sie bringen uns den Nachweis für die Einstufung bis spätestens 31. Oktober (Kopie). Am Jahresende erhalten Sie eine Einmahlzahlung als Pflegehilfezuschuss, sofern die Höhe des Zuschusses während des Jahres nicht für andere Leistungen schon erbracht wurde.
  • Neu bei uns: Ziehen Mitglieder aus Dalkingen oder Weiler weg, können sie Mitglied bleiben.
  • Bewährt hat sich bei uns: Kostenlose Arzt- und Behandlungsfahrten für Mitglieder mit folgenden Fahrern:

  • Name Telefonnummer
    Balle Georg 07961 / 2818
    Weber Georg 07961/ 51844
    Klingler Manfred 07961/ 563808
    Jäckl Josef 07961/ 2694
    Diemer Karl 07961/ 52576
  • Nach wie vor bei uns im Angebot: Betreuungsgruppe demenzkranker Mitglieder in der Begegnungsstätte St. Agnes in Westhausen jeden Donnerstag und jeden 1. Sonntag im Monat zur Entlastung der Angehörigen (Sozialstation Lauchheim).

Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie einfach an. - Wir helfen gerne!

Für 15 Euro Jahresbeitrag ist Ihre ganze Familie dabei.
Werden auch Sie Mitglied in unserer Solidargemeinschaft.
Es lohnt sich.


Ein Anruf genügt: 07961/2694
Alles Weitere erledigen wir für Sie


Unsere Leistungen

  • Pflegekostenübernahme
  • Unterstützung pflegender Angehörige
  • Hilfestellung im Haushalt
  • Arzt- und Behandlungsfahrten
  • Einkaufsfahrten






Auch für junge Familien: Wir unterstützen Sie bei Notsituationen

Die Familienpflege ist nach wie vor ein Betreuungsangebot, das unter dem Dach der Sozialstationen angesiedelt ist, als alltags-unterstützender, ambulanter und kirchlicher Fachdienst für Familien in Notsituationen. Die Versorgung der Kinder in ihrer häuslichen Umgebung steht dabei im Vordergrund. Es gibt viele Beispiele, wie Familien plötzlich in Not geraten können, zum Beispiel Bandscheibenvorfall / „Burn out“ der Mutter, Kuraufenthalt, ...
Der Krankenpflegeverein Dalkingen verschließt sich den Problemen und Nöten der Jungen Familien nicht und fördert auch bei einer Inanspruchnahme der Familienpflege Ostalb.



Mitgliedschaft

Eine Mitgliedschaft im Krankenpflegeverein kann jede in Dalkingen oder Weiler lebende Person und deren Familie werden und zwar unabhängig von Religion und Weltanschauung. Zur Familie gehören der Ehepartner und die Kinder, für die und solange der Anspruch auf Kindergeld besteht. Familien gelten als ein Mitglied.
Das Eintrittsalter ist begrenzt auf 60 Jahre. Bei einem Übertritt aus einem anderen Krankenpflegeverein gilt dies Altersgrenze nicht.


Sie haben Interesse an einer Mitgliedschaft? Füllen Sie jetzt dieses Formular aus und wir werden uns bei Ihnen telefonisch melden



Über uns

Die Pflege und Unterstützung von kranken und hilfsbedürftigen Menschen oder auch jungen Familien in unserer Gemeinde ist uns ein großes Anliegen.
Da die Pflegeversicherung nur eine pflegerische Grundversorgung gewährleistet, ist es sinnvoll, diesem Verein beizutreten.
Der Jahresbeitrag beträgt 15€ für alle Familienmitglieder.
Neben der gelebten Solidarität haben die Mitglieder auch einen direkten Nutzen in Form von Vergünstigungen, wenn sie selbst Leistungen in Anspruch nehmen möchten.



Kontaktadressen

1. Vorsitzender

Josef Jäckl

Tel. 07961 / 2694

Email: jaeckl@freenet.de

2. Vorsitzender

Günter Vogt

Tel. 07961 / 6145

Kassiererin

Sybille Beerhalter

Tel. 07961 / 52014



Schriftführer

Manfred Klingler

Tel. 07961 / 563808

Beisitzerin

Rosi Bahle

Tel. 07961 / 53499

Kirchengemeinderätin

Barbara Stark

Tel. 07961 / 6433



Sie haben noch Fragen? Rufen Sie uns an!




Chronik

Nach Kriegsende und gleichzeitigem Ende des 3. Reiches1945 hatten die Kirchen und Kirchengemeinden mehr Freiheiten und Entwicklungsmöglichkeiten, doch auf der anderen Seite wuchsen die pastoralen und vor allem die caritativen Aufgaben immens. Es galt, eine religiöse Erziehung der Kinder auch über das Elternhaus hinaus zu sichern und auch für die vorschulpflichtigen Kinder zu gewährleisten. Dazu musste der Not in den Familien und auch der Kranken begegnet werden. Es galt, das christliche Leben in der Gemeinde in jeder Beziehung zu fördern.
So wurden 1945 von umliegenden Pfarrgemeinden die ersten Krankenpflegevereine gegründet.
Auch unser Pfarrer Josef  Pfitzer, der in Dalkingen von 1943 bis 1949 wirkte, blieb hier nicht untätig und führte entsprechende Vorverhandlungen. Dazu schreibt er in der Pfarrchronik Band 2 Seite 11 folgendes:

„Am 26. August 1945 war Gründungsversammlung des Krankenpflegevereins mit der Schwesternstation.

Es waren auch zwei Annaschwestern vom Mutterhaus Ellwangen zugegen.
Die caritativen Aufgaben nach Kriegsende wuchsen an und wurden noch vermehrt durch die Flüchtlings- und Heimatvertriebenensorgen.
Es schrieben sich zunächst 66 Mitglieder ein, später waren es dann 98. Im Anfang standen der heiligen Sache lange nicht alle gutgesinnt gegenüber. Die Leute verstanden den Vorteil einer Schwesternstation nicht. Viele dachten nur an das Beitragszahlen. Aber nach den praktischen Erfahrungen möchten sie die Schwestern nicht mehr missen.

Am 24. Oktober 1945 trafen die beiden Schwestern ein.
Sie wurden in Ellwangen abgeholt und feierlich eingeführt.

Am 4. November 1945 war Eröffnung des Kindergartens, den die Kirchengemeinde von der politischen Gemeinde, da er NSV Kindergarten war, übernahm
( NSV = Nationalsozialistische Amt für Volkswohlfahrt ). Die Schwestern selbst wohnten in Mietwohnung bei Nikolaus Helmle, bis einmal ein Schwesternhaus gebaut wird.“

Der Krieg war erst zu Ende gegangenen:

Es fehlte in dieser Zeit an allem. Schwierig war es, eine entsprechende Mietwohnung für die Schwestern ausfindig zu machen und Herr Pfarrer Pfitzer musste manchen Gang unternehmen und viele Gespräche führen, bis er im Hause Nikolaus Helmle endlich Erfolg hatte. Bevor die Schwestern einziehen konnten, mussten noch viele Arbeiten geleistet werden. Die Zimmer erfuhren durch die Frauen eine gründliche Erneuerung, soweit damals überhaupt Materialien beschafft werden konnten. Wer noch irgendwelche Möbelstücke erübrigen konnte – in der Schwesternwohnung fanden alle Platz und Verwendung. Man brachte Betten, Wäsche und Geschirr und sorgte nicht zuletzt für Holz zum Heizen des Ofens und zum Kochen auf dem Herd. Da schaute man wenig auf Farbe und Form; Vorrang hatte jeweils die Zweckmäßigkeit. Die Frauen und Mädchen scheuten dabei keine Mühe. Besonders Ottilie Schmid und Barbara Stelzle ( Stegmaiers Babett ) setzten mit eigenen Spenden und Sammlungen alles daran, den Schwestern ein angenehmes Heim zu bieten.
Als die Schwestern eingezogen waren, mussten sie auch mit Lebensmittel versorgt werden. Die Rationen der Lebensmittelkarten waren zu der Zeit sehr bescheiden, und für alle, die nicht mit dem damals gängigen Schwarzmarkt in Verbindung standen, das Geld knapp.

Doch die Dalkinger ließen ihre Schwestern nicht im Regen stehen:

Die dorfeigene Molkerei gab die Milch gratis. Die Bäuerinnen im Dorf versorgten sie mit Lebensmittel aller Art, mit Mehl, Brot, Butter, Schmalz, Eiern, Gemüse, Kartoffeln und Obst. Bei Gelegenheit gab es auch mal eine deftige Metzelsuppe.
Zwischen der Familie Helmle und den Schwestern bestand von Anfang an ein gutes und herzliches Verhältnis. Man half sich gegenseitig aus, wo immer es möglich war und erlebte ein frohes gemeinsames Feiern der Weihnacht und weiterer kirchlicher und familiärer Feste. Als vor der Hochzeit von Nikolaus Helmle im Norden des Hauses ein separater Eingang geschaffen wurde, ging doch der Weg der Kinderschwester weiterhin durch den Südausgang. Da half kein Verdrücken der Kinder; sie nahm sie einfach mit in den Kindergarten.

Die kulturelle und religiöse Arbeit der Schwestern trug Früchte:

Die ersten Schwestern, die 1945 in Dalkingen aufzogen, waren Schwester Ancilla (die spätere Mutter Oberin) als Leiterin des Kindergartens und Schwester Donata als Krankenschwester. Alle, die damals diesen Schwestern in irgendeiner Weise begegneten, sind heute noch voll des Lobes über sie. Die Hauptaufgabe von Schwester Ancilla war sicher der Kindergarten und

Schwester Donata fand ein reichhaltiges Betätigungsfeld bei der Pflege von alten und kranken Menschen.

Aber darüber hinaus nahmen beide eine ganze Reihe weiterer Aufgaben wahr, was für die ganze Gemeinde von großem Nutzen war.

  • Sie sorgten sich um den Blumenschmuck in der Kirche
  • Sie übernahmen alle Arbeiten, die mit der Reinigung und Instandhaltung der Kirchenwäsche anfielen
  • Sie erteilten den Handarbeitsunterricht in der Volksschule (heute Grund- und Hauptschule) und leiteten dabei die Mädchen zum mehrstimmigen Singen von Volksliedern und kirchlichen Gesängen an
  • Sie boten während den Wintermonaten für die Mädchen und Frauen Schnitt- und Nähkurse an.
  • Sie betreuten in besonderen Maße die Jugend, besonders die Mädchen. Bereits 1947 konnten neue Banner für die weibliche und die männliche Jugend geweiht werden.
  • Besonderen Wert legten die Schwestern auf die Einübung und Aufführung von wertvollen Laienspielen. Pfarrer Pfitzer hebt eine Reihe davon in der Pfarrchronik hervor, so 1947 das Spiel vom „Kreuz in Mexiko“, 1949 boten die Mädchen das ergreifende Stück „Das Leben der Notburga, der heiligen Dienstmagd“ dar. Die Spiele, die im oberen Saal der Volksschule zur Aufführung gelangten, fanden allgemein einen solchen Anklang, dass jedes Mal eine ganze Anzahl von Wiederholungen fällig war. Auch in den umliegenden Pfarreien sprach sich dies herum, so dass auch für diese extra Aufführungen angesetzt wurden.

 

Von 1945 bis 1999 waren hier in Dalkingen jeweils zwei St. Annaschwestern auf der Station, nämlich eine als Leiterin des Kindergartens und eine weitere als Krankenschwester, die auch bis zur Einführung der Hauptschule als Handarbeitslehrerin tätig war.

Die Schwestern, die in Dalkingen wirkten, sollen hier ohne weitere Ergänzungen aufgeführt werden.

Leiterin des Kindergartens:

Name in Dalkingen von... bis Bemerkungen
Mutter Ancilla 23.10 1945 – 03.10.1948 + 09.10.1981     
Schwester Uta 04.10.1948 – 01.01.1956  
Schwester Ulrike 02.01.1956 – 01.10.1960  
Schwester Devota 20.09.1960 – 22.10.1962  
Schwester Uta 22.10.1962 – 07.01.1966  
Schwester Theresina 08.01,1966 – 24.06.1969  
Schwester Hiltrudis 25.06.1969 – 29.076.1970  
Schwester Corona 29.06.1969 bis zur Auflösung am 29. 07.1999

Die Krankenschwestern:

Name in Dalkingen von... bis Bemerkungen
Schwester Donata 23.10.1945 – 23.04.1950  
Schwester Irmentrud 24.04.1950 – 18.11.1955 + 14.12.1991
Schwester Makaria 18.05.1955 – 30.08.1964 + 21.06.1986
Schwester Roswitha 31.08.1964 – 29.06.1970 + 09.02.1991
Schwester Kamilla 29.06.1970 bis zur Auflösung am 29. 07.1999

          

Doch nicht nur die Schwestern aus Ellwangen kamen nach Dalkingen, um hier zu wirken. Ihr Beispiel machte Schule, und das überzeugende Werben und Vorleben zeigte Früchte.
14 Mädchen ließ sich für den Ordensberuf begeistern und traten den folgenden Orden bei:

7 wurden St. Anna – Schwester,
3 gingen zu den Reutener Schwestern
2 wurden Franziskanerinnen
1 Schönstatter Marienschwester
1 Karmeliterin
So darf festgestellt werden, dass aus der verhältnismäßig kleinen Pfarrgemeinde eine recht stattliche Zahl von Ordensberufen hervorgegangen ist.

Bau des Kindergartens mit Schwesternhaus

Vorgeschichte:

Schon bei der Gründung des Krankenpflegevereins 1945 wurde dies als vordringliches Ziel ausgesprochen.
Doch die allgemeine Notsituation der Nachkriegszeit ließ lange Zeit wenig Hoffnung. Erst nach der Währungsreform 1948 war für gutes Geld alles zu bekommen.
Pfarrer Josef Hafner, seit 1950 Seelsorger in Dalkingen, ging mit viel Energie und Zähigkeit an die anstehende Bauaufgabe. Ihm Schwebte schon zu dieser Zeit ein Gemeindehaus vor, in dem neben dem Kindergarten und der Schwesternwohnung noch ein Raum für hauswirtschaftlichen Unterricht der Volksschule und ein Gemeindesaal untergebracht werden sollte. Er hatte auch schon einen Finanzierungsplan aufgestellt.
Doch an dem Tag, an dem der am östlichen Dorfetter Richtung Sand ( heute Westhausener Str.) vorgesehene Bauplatz eingeweiht werden sollte, platzte das ganze Vorhaben. –Pfarrer Josef Hafner ging dann am 28. Sept. 1955 in den Ruhestand.

Der Bau kann beginnen:

Sein Nachfolger Pfarrer Albert Hägele, investiert in Dalkingen am 16. Nov. 1955, befasste sich sogleich mit dieser Aufgabe. Bei langen und nicht immer leichten Verhandlungen gelang es ihm, mitten im Dorf in der Schloßgasse einen Bauplatz für Schwesternhaus und Kindergarten zu finden. Schenkungen und Tausch von Grundstücken sowie der Erwerb eines großen Teils des Grasgartens von Josef Schmid hatten dies ermöglicht.
Doch weder vom kommunalen noch vom kirchlichen Bereich konnte man mit namhaften finanziellen Zuschüssen rechnen. Man musste sich bei der Inangriffnahme solcher Projekte voll und ganz auf die Opfer- und Spendenbereitschaft aller Bürger und Pfarrkinder verlassen und darauf bauen, dass möglichst viele Arbeiten als unentgeltliche Eigenleistungen übernommen wurden. Unter diesen Umständen zeigten sich die Dalkinger in einer beispielhaften Weise.
Alle halfen nach Kräften mit:

  • Gesangverein, Kirchenchor und Musikverein spendeten den Ertrag ihrer Veranstaltungen wie Liederabende, Theateraufführungen, Konzerte usw.
  • Die Waldbesitzer schlugen Holz und spendeten es.
  • Die Bauern und die übrigen Pfarrmitglieder gaben Zusagen über Geldspenden, je nach Größe und Vermögensverhältnisse.
  • Bei regelmäßigen Kollekten in den Sonntagsgottesdiensten kamen stattliche Summen zusammen.
  • Einer der wichtigsten Posten war die Einbringung unentgeltlicher Eigenleistungen. Durch diese wurden nicht nur die Baukosten vermindert; die Helfer und Helferinnen selbst fühlten sich in besonderem Maße eingebunden und mitverantwortlich für dieses Vorhaben.

9. April 1956:
Pfarrer Hägele sprach ein Gebet und machte den ersten Spatenstich für den Kindergarten mit Schwesternhaus.

Täglich arbeiteten 10 – 15 Personen an der Baustelle, auch Frauen waren darunter. Die ganze Baugrube wurde von Hand ausgegraben. Der Erdboden wurde auf Wagen geladen und mit Schleppern weggefahren. Am ersten Tag arbeiteten nachmittags die Knaben der Oberklasse unter der Aufsicht der Lehrer. Die Baugrube wurde 20 m lang, 12 m breit und 1,80 m tief. Wenn der Boden nass war, konnten die Schlepper nicht mehr fahren und es mussten Pferde eingespannt werden. Durch die kostenlose Durchführung der Grabarbeiten wurden mehrere tausend DM gespart.
Die Bauarbeiten gingen zügig voran und bereits im November 1957 konnte die Einweihung des Bauwerkes erfolgen.

In der Ipf- und Jagstzeitung konnte man als Überschrift lesen:

Pro Familie 400 DM für Gemeinschaftswerk gespendet
Neuer Kindergarten, Jugendraum und Schwesternwohnung wurden eingeweiht

 

 

 

 

 

Auf dem Bild: Kindergarten – Jugendraum - Schwesternwohnung

Auch in den darauffolgenden Jahrzehnten konnte man sich immer auf die Eigenleistung der Eltern, des Elternbeirats und des Kirchengemeinderates verlassen, so dass bei vielen Renovierungs– oder Umbauarbeiten oft nur Material– und Transportkosten anfielen.

Die finanzielle Seite der Schwesternstation mit Kindergarten und Krankenpflege wurde in all den Jahrzehnten in erster Linie getragen vom Krankenpflegeverein.

Er übernahm die Einziehung der Mitgliedsbeiträge, die Auszahlung der Personalkosten für den Kindergarten und der Unterhaltskosten für die Schwestern sowie die Begleichung der anfallenden Kosten für das Mutterhaus.
Von 1945 bis zu seinem Tod 1969 versah das Amt des Rechners Johannes Schenk,
anschließend war Otto Schmid über 30 Jahre ein gewissenhafter und umsichtiger Rechner unseres Vereins.

 

Kooperationsvertrag ab 1. April 1994 mit der Sozialstation Lauchheim und
Betreuung des Kindergartens ab 1. Januar 1994 durch den Kirchengemeinderat

13. März 1994:
Bei der Versammlung gab es weitreichende Entscheidungen für den Krankenpflegeverein.
1. Der Vorsitzende Pfarrer Winterholler erklärte, dass die mittlerweile 79 jährige Schwester Kamilla bisher aus eigenen Kräften unsere Kranken versorgen konnte, was für die weitere Zukunft nicht mehr sein kann. Darum bleibt, so H. Pfarrer Winterholler, uns für die weitere Zukunft nur noch der Anschluß an die Sozialstation Lauchheim.
H. Starz stellte die Sozialstation vor, H. Holl las der Versammlung den Kooperationsvertrag vor und Diese stimmte dann einstimmig für diesen Vertag.

2. Weiter wurde beschlossen dass die Betreuung des Kindergartens über den Kirchengemeinderat abgewickelt wird, so dass der Krankenpflegeverein nur noch Partner für die Sozialstation und zuständig für die Alten und Kranken ist.

 

Sonntag, 30. Juli 1995
50 Jahre Krankenpflegeverein und Schwesternstation,
dazu
60. Geburtstag von Schwester Corona und 80. Geburtstag von Schwester Kamilla
.
Die ganze Pfarrgemeinde feierte dieses vierfach Jubiläum mit einem Festgottesdienst, bei dem unter den vielen Besuchern Pfarrer Winterholler auch 14 St. Anna Schwestern, darunter die Generaloberin Schwester Elvira begrüßen durfte.
Der Festgottesdienst wurde vom Kirchenchor und Gesangverein festlich umrahmt.

In seiner Predigt dankte Pfarrer Winterholler u. a. den Funktionären des Krankenpflegevereins, welche in den vergangenen 50 Jahren am  Vereinsgeschehen mitgewirkt haben.
Besonderen Dank durfte Otto Schmid für seine bis dahin 27 jährige Kassierertätigkeit entgegennehmen.
Nach dem Festgottesdienst wurden die beiden Jubilare mit einem Ständchen vom Musikverein und vom Kindergartenchor beglückwünscht. Weitere Glückwünsche der Pfarrgemeinde, der bürgerlichen Gemeinde und der verschiedenen Vereine galten neben dem runden Geburtstag auch als Dankeschön an beide Schwestern für ihr 25 jähriges Wirken in unserer Gemeinde.

1999: Auflösung der Schwesternstation und Verabschiedung unserer Schwestern!

Da bei der offiziellen Verabschiedung in der Turnhalle dem Krankenpflegeverein keine Gelegenheit geboten wurde, sich öffentlich zu verabschieden, holte dies die Vorstandschaft am 29. Juli 1999 bei einem Besuch im Schwesternhaus nach. Die beiden Schwestern Kamilla und Corona wurden dabei mit einem Geschenk und einem herzlichen Vergelts Gott verabschiedet.

1999: Auflösung des Krankenpflegeverein Dalkingen?

Da sich seit Jahren im Krankenpflegeverein Dalkingen nicht mehr viel bewegte und der Verein nur als „ruhender Pol“ agierte, stellten sich um das Weiterleben des Vereins  verschiedene Fragen.

18.11.1999: Ausspracheabend

Bei einem Informations- und Ausspracheabend, zu dem der 1.Vorsitzende Pfarrer Höfler übers Gemeindeblatt eingeladen hatte, durfte als Referent der Geschäftsführer der Sozialstation Lauchheim, Herr Starz, begrüßt werden. Anhand von vielen Beispielen erklärte er, wie wichtig eine solche Einrichtung in einer Gemeinde ist. Die Versammlung stellte fest, wenn der Krankenpflegeverein weitergeführt werden soll, braucht man eine neue Satzung und eine neue Vorstandschaft.
Bevor sich Pfarrer Höfler für die Teilnahme  bedankte, schlug er vor, dass sich die Vorstandschaft mit dem Pfarrgemeinderat wegen der Weiterführung des Vereins zu einer Sitzung treffe, um danach eine Generalversammlung einberufen zu können.

Bei einer Ausschußsitzung zusammen mit dem Pfarrgemeinderat am 8.12.1999 entschied dann der Pfarrgemeinderat eine Fortführung und Wiederbelebung des Vereins durch
a) intensive Mitgliederwerbung,
b) einer neuen Satzung,
c) einem Beteiligungsvertrag mit der Sozialstation Lauchheim.

 

13. 7. 2000:
Zu einer weiteren Mitgliederversammlung lud der Vorsitzende Pfarrer Höfler

1. Vorsitzender Pfarrer Höfler eröffnete die Versammlung vor 36 Anwesenden.
Der bisherige Kassierer Otto Schmid wurde mit 25, der 2. Vorsitzende Hans Dittrich und der Schriftführer Karl Diemer mit 28 ja Stimmen entlastet, obwohl laut dem Schriftführerbuch „von den bisherigen Organen keine Berichte vorgetragen werden konnten“. Darum wurden Franz Fürst und Hans Jäckl mit der Prüfung der bisherigen Kasse beauftragt.
Einer Satzungsänderung wurde mit 33 ja Stimmen zugestimmt.
Wahlen:    Als 1. Vorsitzender wurde kraft seines Amtes Pfarrer Höfler wieder gewählt.
Als Kassierer konnte neu Herr Dr. Boecker gewonnen werden.
Alle anderen Posten blieben unbesetzt, so dass Pfarrer Höfler die Schriftführertätigkeit für die nächsten 2 Jahre übernahm.

26. 6. 2003:
Bei der Generalversammlung konnte mit Maria Gail eine Schriftführerin und mit Franz Fürst und Alois Wiedenhöfer zwei Kassenprüfer gewählt werden.
Eine Satzungsänderung ermöglichte die Wahl eines Beirats, für den Hildegard Jäckl, Manfred Klingler und Pfarrer Schmid gewonnen werden konnten. Der Beirat hat nur beratende Tätigkeit.
Das Leistungsverzeichnis, welches ja zu dieser Zeit noch von der Mitgliederversammlung beschlossen werden musste, wurde wegen der schlechten Finanzlage gekürzt und der Mitgliedsbeitrag auf 15  Euro/ Mitglied bzw. Familie festgelegt.

14. 4. 2005:
Bei der Mitgliederversammlung konnte u. a. festgestellt werden, dass durch verstärkte Mitgliederwerbung von H. Dr. Boecker eine Zunahme der Mitglieder um 11% zu verzeichnen war. Bei den Wahlen konnten die beiden Amtsinhaber Pfarrer Höfler und Kassierer Dr. Boecker in ihren Ämtern bestätigt werden. Alle anderen Posten wurden nicht besetzt.

24. 5. 2007:
Laut  Protokoll der nächsten, alle 2 Jahre turnusmäßig stattfindenden Generalversammlung waren nur 15 Mitglieder anwesend. Die Sorge, die Anzahl der verstorbenen Mitglieder durch Neue aufzufangen, zog sich auch wie ein roter Faden durch diese Versammlung.

Die alle 2 Jahre stattfindenden Generalversammlungen am 26. 3. 2009 und am 9. 6. 2011 waren die einzigen öffentlichen Präsentationen des Vereins.

11. 7. 2013:
Die turnusmäßige Versammlung musste vom Kassier Dr. Boecker eröffnet und durchgeführt werden, da der 1. Vorsitzende Pfarrer Höfler mittlerweile in den Ruhestand verabschiedet wurde und nicht mehr zur Verfügung stand.
Auch die Anzahl der Mitglieder hatte einen absoluten Tiefpunkt erreicht. Die Anzahl der mittlerweile verstorbenen Mitglieder konnte in den letzten 2 Jahren durch neue Mitglieder nicht aufgefangen werden.
Bei den Wahlen wurde Dr. Boecker als Kassierer bestätigt.
Als neuer 1. Vorsitzender konnte Josef Jäckl gewonnen werden.
Für das Amt des Schriftführers wurde Hildegard Jäckl bestätigt.
Als Kassenprüfer wurden Franz Fürst und Markus Klingler ebenfalls bestätigt.
Auch die Beiräte Barbara Stark, Manfred Klingler und Pfarrer Schmid konnten in ihrem Amt bestätigt werden.
Alle wurden für 4 Jahre gewählt.
Am Schluß der Versammlung appellierte der neue Vorsitzende an alle 22 Anwesenden, intensiv Werbung zu machen.

3. 5. 2015:
Neuausrichtung des Vereins bei der Generalversammlung!

Nachdem im Vorfeld unser Kassierer und „Mädchen für Alles“ im Verein, H. Dr. Boecker aus alters- und gesundheitlichen Gründen leider sich nicht mehr zur Verfügung stellen konnte, wurde eine Neuausrichtung überlegt.
Grundsätzlich wollte man die Aufgaben im Verein auf mehrere Schultern verteilen und endlich wieder alle Posten besetzen.
Dadurch wurde natürlich eine umfassende Satzungsänderung notwendig:
- Der Beirat, welcher ja nur eine beratende Tätigkeit hatte, wurde aufgelöst.
- Der Vorstand wurde auf 6 Personen erweitert.
- Das Leistungsverzeichnis erstellt jetzt nicht mehr die Generalverammlung, sondern der Vorstand mit einfacher Mehrheit.
So ist der Vorstand wesentlich flexibler und kann auf kurzfristige Veränderungen, sei es in der Gesetzgebung oder im vereinsinternen Bereich, schneller reagieren.
Bei der Verabschiedung von Dr. Boecker bedankte sich der 1. Vorsitzende Jäckl für 15 Jahre aufopfernde Tätigkeit für den Krankenpflegeverein. Ohne ihn würde es diesen Verein mit großer Wahrscheinlichkeit heute nicht mehr geben, meinte der 1. Vorsitzende und überreichte ihm unter großem Beifall ein Abschiedsgeschenk.
Bei den Wahlen wurden alle 6 Vorstandsmitglieder für 4 Jahre, also bis 2019 gewählt.
Dies sind im Einzelnen:  
1. Vorsitzender           Josef Jäckl,
2. Vorsitzender           Günter Vogt
Kasierer                      Sybille Beerhalter
Schriftführer               Manfred Klingler
1. Beisitzer                 Rosi Bahle
2. Beisitzer                 Barbara Stark als Pfarrgemeinderat (wird vom Pfarrgemeinderat entsandt)

 

19. 6. 2015:
Leistungsverzeichnis bei der Vorstandsitzung überarbeitet:

Neben den bisherigen Zuschüssen für die Aktivitäten der Sozialstation Lauchheim bei unseren Mitgliedern wurden in unser Leistungsverzeichnis Arzt-, Behandlungs- und Einkaufsfahrten, sowie Unterstützung in Not geratener junger Familien neu verankert.

Herbst 2015:
Werbekampagne im Gemeindeblatt und in Tageszeitungen, sowie Verteilung neuer Flyer an alle Haushalte in Dalkingen und Weiler

 

 

 

14. April 2016:
Informations – und Filmabend

In einem bis auf den letzten Platz gefüllten Gemeindesaal konnte der 1. Vorsitzende das 300. Mitglied begrüßen. Dies entspricht einem Zuwachs von 53 leistungsberechtigten Personen, bzw. 22% innerhalb von 12 Monaten.
Auch einige Neuerungen im Leistungskatalog konnten präsentiert werden, wie z. B. dass Mitglieder auch bei Wegzug Mitglied bleiben können oder ein jährlicher Pflegehilfezuschuss für Mitglieder mit Pflegestufen gezahlt wird.
Zum Ausklang wurden noch 2 Filme über unsere alte Gemeinde Dalkingen aus den 80er Jahren gezeigt.